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Meinen Schutzwall...


... errichte ich vor jedem, dem ich begegne. Eine undurchdringliche Scheibe durch die ich die Welt beobachten kann. Aber nie, NIEMALS darf irgendjemand durch diese Mauer dringen. Der Abstand von Mir und jemanden, der vor dieser Mauer steht, hängt immer ganz davon ab, wie sehr ich jemanden mag. Wie sehr ich jemandem vertraue. Aber vertrauen tu' ich niemandem. Dafür hat man mich in der Vergangenheit viel zu sehr verletzt. Und trotzdem... hocken immer wieder Menschen vor meiner Mauer.

Es gab Menschen, die mit Gewalt diese Scheibe einschlagen wollten... und scheiternen.

Es gab Menschen, die mit Güte und Sanftheit ihren Weg gesucht haben... und nie fanden.

Es gab Menschen, die immer wieder gegen diese Scheibe liefen... und ich konnte nur zusehen wie sie daran litten nicht durch zu kommen.

Es gab auch Menschen... einen Menschen... nur einen, der mit einem Bulldowser durch die Mauer gerast kam und mich völlig schutzlos entdeckte.
In diesen einen Menschen... habe ich mich verliebt.
Doch als ich das riesige klaffende Loch in meinem Schutz bemerkte, kamen alte Wünsche...alte Hoffnungen, alte Ängste mit herein... Und aus Angst den Menschen zu verletzen, der mir am wichtigsten war... habe ich ihn aus meinem Schutzwall geworfen und die Mauer wieder zugeziegelt... damit niemals...niemals wieder jemand herein kommt.

Warum bin ich so?
Warum macht es mir so viel Angst, wenn mir jemand nahe sein will?
Wann habe ich aufgehört zu vertrauen... in mich?


" Von Geburt an ist jeder Mensch allein und auf sich allein gestellt."


Sobald mich jemand berühren will, der mir wichtig ist fahre ich meine Stacheln aus, schlage die Arme über den Kopf zusammen und mache mich ganz klein.
Und je länger diese Menschen meine Stacheln streicheln, desto mehr brodelt in mir der Zorn und die Wut...

Und mit einem Mal, es braucht nur eine Kleinigkeit sein, flippe ich aus, schlage wild um mich und verletze alles und jeden, der mir zu nahe kommt... Egal ob Freund oder Feind...

Und wenn ich aus meiner Raserei erwache, bemerke ich... das ich wieder allein bin. Und dann bricht die Trauer über mich herein.
Ich weine, weil es mir so leid tut. Weil es mir weh tut.

Warum ist das so?
Warum bin ich so...


" Ich bin kein Mensch mit dem man eine Beziehung führen sollte. Das wäre Mord für den, der mich liebt und Mord für mich, weil ich daran zerbrechen würde, weil ich es nicht halten konnte."


Und trotzdem... trotzdem höre ich nicht auf. Obwohl ich weis, dass ich so bin, suche ich nach jemanden, der mir hilft...der bleibt... der sich nicht verletzen lässt, egal wie sehr ich auch tobe...


"In der Vergangenheit ist mir etwas sehr schlimmes passiert. Ich habe alles verloren das mir am Wichtigsten war und der Schmerz ist mir geblieben.
Aber ich suche weiter. Ich suche den Menschen der für mich bestimmt ist, und der mich so liebt, wie ich bin." (Chobits)


Aber was ist, wenn diesen Menschen nicht finden kann? Was ist, wenn mich niemals jemand so lieb gewinnt, dass er bei mir oder ich bei ihm bleiben will?

Wann immer mir ein Junge sagt, er würde mich mögen... oder mir sagt, ich sei ihm wichtig... ich empfinde immer wieder panische Angst dabei.
Obwohl ich die Nähe anderer Suche und wünsche...
Ich habe Angst... so viel Angst...
dass ich wieder um mich schlage... und alle verscheuche...

2.1.12 23:02
 


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